Haut mit der Neigung zur Schuppenflechte

Die Schuppenflechte (Psoriasis) betrifft ungefähr 2 % der Population, d. h., dass nur in Tschechien über 200.000 Menschen daran erkranken und dulden. Dulden ist in diesem Fall ein Wort an Ort und Stelle, weil die Schuppenflechte in alle Lebenssphären rasant eingreift. Beginnend mit einfachem physischem Schmerz, über psychische Beeinträchtigung, bis zur Beeinflussung der Berufs- sowie Partnerbeziehungen. Sie kann in beliebigem Alter entstehen, jedoch am häufigstens in der Mündigkeit, und zwar überwiegend in zwei Perioden, rund um die Pubertät und um Alter von 40 bis 50 Jahren. Zum Unterschied von dem vorigen Jahrhundert, als die Männer überwogen, tritt sie heutzutage bei Frauen sowie auch bei Männern ungefähr gleich oft. Die Erkrankung hat ähnlich wie das Diabetes oder Rheumatismus den autoimmunen Charakter. Die Ursachen der Psoriasis sind nicht ganz bekannt. Die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung der Psoriasis ist bei einigen Menschen höher als bei den anderen, und zwar besonders dann, wenn jemand von ihrer Familie schon an diese Erkrankung duldet. Bei ungefähr bis dreißig Prozent der Kranken kann gewisse Erfassung in der Familie festgestellt werden. Es wird jedoch nicht die Krankheit geerbt, sondern die Neigung zur Schuppenflechte. Beim Befall eines der Elter ist die Wahrscheinlichkeit der Entstehung beim Kind 30 %, beim Befall der beiden ist es schon 70 %. Bei anderen Personen kann den Anlassmoment irgendeiner externer Faktor sein, z. B. eine Beschädigung oder Infektion der Haut, die Auswirkung der UV-Strahlung, gewisse Auswirkung von bestimmten Arzneien (z. B. Lithium), übermäßiger Alkohol Genuss, Tabakrauchen, psychischer Stress, usw.

Die Psoriasis ist nicht ansteckend!